Mit der mehrfach Grammy-nominierten SONiA disappear fear kommt eine musikalische Botschafterin des anderen Amerikas am 24. April erneut nach Darmstadt
Sie ist eine queere, jüdische Singer-Songwriterin und Bürgerrechtsaktivistin. SONiA disappear steht wie kaum eine andere Künstlerin für das „andere“ Amerika, dem sich die Darmstädter Americana-Reihe verschrieben hat. Heuer jährt es sich zum zehnten Male, dass die kleine, quirlige Powerfrau an den Woog kommt.
SONiA mit dabei bei den „Hands Off“-Protesten
Und was hat sich in all diesen Jahren getan. Im Frühjahr 2016 sprachen wir das erste Mal über Trump und fürchteten die Folgen, sollte er gewinnen. Wir überstanden aber auch das. Doch als Trump 2024 das zweite Mal zum Präsidenten gewählt wurde, waren auch wir ratlos. Zudem erkrankte Terry, SONiAs Ehefrau und Managerin und ist bis heute in Behandlung.
Doch SONiA wäre nicht SONiA würde sie sich jetzt zurückziehen. Sie folgt den Protesten gegen Trump und seiner Regierung der Oligarchen, die mit den Slogans „Hands Off“ und Fighting Oligarchy“ gegen eine Politik eintreten, die Gender- und Bürgerechte wieder abschaffen will und mit ihrer Zoll-, Wirtschafts-, Sozial- und Gesundheitspolitik für die amerikanische Demokratie und die hart arbeitenden Menschen eine existentielle Bedrohung darstellt.
Sie beherrscht die Protestsongs ebenso wie die leichteren Töne
Mit im Gepäck hat sie bei ihren Auftritten immer auch Songs zweier Künstler mit denen sie besonders stark verbunden und deren Liedgut immer dann passt, wenn es darum geht, für Menschenrechte, für gleiche Bürgerechte und gegen Rassismus und Homophobie aufzustehen. Denn Bob Dylan, Schöpfer von ewigen Klassikern wie „Blowin‘ In The Wind“ und „The Times They Are A-Changing“ ist ihr Cousin, und Phil Ochs, Autor von „Power And Glory“ und „I Aint’t Marching Anymore“, ihr künstlerisches Vorbild. Aber auch John Lennons „Imagine“ steht schon mal auf ihrer Setlist neben ihren eigenen Songs, in denen sie Haltung zeigt wie „By My Silence“, „Abraham“ oder „I Can’t Breathe“. Doch sie beherrscht auch die leichten Töne wie beispielsweise ihr bezauberndes „Princess And The Honey Bee“ beweist. So steht sie auch für eine weitere Säule des Selbstverständnisses der Reihe: Sie steht für Unterhaltung mit Haltung.
Darum wollen wir SONiAs Konzert in unser Darmstädter Americana-Reihe am Donnerstag, 24. April (Beginn 20 Uhr) in der Bessunger Knabenschule, zu einem starken Statement für das „andere“, das vielfältige, demokratische und solidarische Amerika machen. Weitere Infos und Tickets unter www.knabenschule.de .

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