Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Fort Worth/ Dallas, Texas

12. Oktober 2012

Jetzt heisst es wieder Abschied nehmen. Viel gute und ein wenig nicht so gute Musik, interessante Landschaften und spannende Begegnungen liegen hinter uns. Austin war eine sehr gute Wahl. Ein Ort voller Weltoffenheit, Kunst, Musik und Liberalitaet und zu alledem sehr texanisch. Schoene Mischung.

In Fort Worth haben wir noch etwas Cowboyluft geschnuppert und gestern Abend die Vizepraesidentendebatte verfolgt. Die Republikaner sind scheinbar im Aufwind, so wird die Wahl eine wirklich enge Sache.

Wir freuen uns, nun auch wieder zurueckzukommen. Nashville und Austin aber werden wir sicherlich wieder einmal bereisen. Und zu Hause warten mit den Carolina Chocolate Drops und Kris Kristofferson schon wieder richtige Konzer-Highlights auf uns.

Good bye Texas!

Von Leland, Mississippi nach Austin, Texas

9. Oktober 2012

Jetzt sitzt er als politisches Statement in unserem Autofenster. Der „Big Bird“ aus der Sesame Street, den wir als Bibo kennen. Romney wollte in der Debatte bei den Ausgaben fuer das oeffentliche Fernsehen kuerzen, obwohl er doch „ein Fan“ vom Big Bird sei. Bei einem Staatsdefizit bei gleichzeitigen Riesen-Steuerschluepfloechern fuer Reiche den Angriff nicht auf die Wall Street, sondern auf die Sesame Street zu wagen, brachte Romney Hohn und Spott seitens der Demokraten ein, in den wir gerne einstimmen.

Geholt haben wir Bibo im Muppet-Museum in Leland. Einem armen Mississippi-Oertchen, dass ausser dem Gedenken an Jim Henson noch ein Bluesmuseum besitzt. Wir sahen noch dazu die High School-Homecoming-Parade zum Schuljahresbeginn. der Nachbarort Greenville hatte uns dagegen nichts zu bieten. Das Hotel nicht ueberzeugend und das Musikerpaerchen im oertlichen Club eine Katastrophe.

Nun sind wir in Austin und haben dort gstern Abend einen tollen Honky-Tonk-Abend mit dem Country-Roots-Rocker Dale Watson erlebt. Austin ist jung, studentisch, alternativ und trotzdem ganz schoen texanisch. Eine spannende Mischung und der erhoffte zweite Hoehepunkt der Reise.

Dallas, Texas

28. September 2012

The Big D. Die texanische Metropole hat sich ins kollektive Bewusstsein vor allem in zweierlei Hinsicht

Dallas: Aus diesem Haus heraus wurden die tödlichen Schüsse auf John F. Kennedy abgegeben.

eingebrannt. Einmal katastrophisch – die Ermordung John F. Kennedies am 22. November 1963 ist bis heute fuer die Amerikaner und erst Recht fuer die Menschen in Dallas ein Trauma geblieben. Und zum anderen trivial: Die TV-Serie Dallas wurde in den 80er Jahren in Westdeutschland zum Kult, J.R. Ewing als mephistophelischer Oelbaron bekam Pop-Ikonenstatus.Dallas also ist Ausgangspunkt unseres Roadtrips zur Wiege der amerikanischen Musik. Ueber dieses Vorhaben sind unsere amerikanischen Gespaechspartner in der Hotelbar oder an der Tram/Haltestelle ueberrascht und erfreut zugleich. „Dass Ihr Deutschen sowas macht, Respekt!“

Mit dem Auftritt von Wanda Jackson hatte die Reise gestern Abend einen sehr schoenen musikalischen Auftakt. Eine tolle Show der 74-jaehrigen, die eine grossartige Entertainerin ist. Eine Reise in die Musikgeschichte mit hohem Unterhaltungswert. Ein starker Auftritt.

Heute ist die grosse Parade zur Texas State Fair, heute abend spielt Marty Stuart und dann geht es endlich „on the road“. Es wird hoechste Zeit

Occupy This Album!

21. Juni 2012

Der Soundtrack zur Protestbewegung auf Platte

Die Occupy-Bewegung in den Metropolen der westlichen Welt ist ein deutlicher Ausdruck für die Unzufriedenheit vieler Menschen mit den weltweiten Entwicklungen im Wirtschafts- und Finanzsektor. Rating-Agenturen heben oder senken den Daumen über ganze Volkswirtschaften. Und hinter dem „Spardiktat“ verbirgt sich nichts anderes, als die seit „Reagonomics“ und Thatcherismus“ ewig gleichen Rezepte: der Abbau sozialer und staatlicher Leistungen sowie Lohnkürzungen. „Dann wird’s schon“, rufen die selbst ernannten Eliten den Verlierern zu und die wirklich Schuldigen an der Misere bleiben unangetastet. In Griechenland und Spanien können wir es gerade mustergültig miterleben.

In den USA waren soziale Bewegungen und Popmusik schon immer eng verzahnt. Bob Dylans Protestsongs und Folkrock in der 60ern waren – trotz des Widerstands von Folkpuristen – ebenso Popmusik wie die Psychedelische Musik des Summer of Love. Und Bruce Springsteen oder John Mellencamp haben seit je her keine Scheu vor politischen Statements.

Um so sensationeller nun die vierfach-CD „Occupy this Album!“ Sie stellt den Soundtrack zur US-Bewegung dar. Und was hört man da alles: Folk, Rock, Hip-Hop, Pop vom feinsten. Und neben vielen jungen Bands sind es die alten Helden unterschiedlichster Musikgenres, die Songs beisteuern: Jackson Browne, Willie Nelson, Patti Smith, Lucinda Williams, Garland Jeffreys, Steve Earle, Debbie Harry, David Crosby und Graham Nash. Aber natürlich auch Pete Seeger und Joan Baez. Und natürlich schwebt auch der Geist eines Künstlers über diesem Projekt, der sich schon lange nicht mehr öffentlich politisch engagiert. So beginnt das Album mit Matt Pless in klassischer Dylan-Manier und Michael Moore steuert den einzigen Bob Dylan-Song bei: „The Times They Are A-Changin’. Und das sogar durchaus hörenswert: Der Lautsprecher wird hier sogar zum sanften Barden!

Nach dem Amnesty-Dylan-Album nun die zweite politisch ambitionierte 4-CD-Box dieses Jahres. Und auch hier kann es nur heißen: KAUFEN!

Mit der Apfel-Bimmelbahn, Oh Yeah!

5. April 2012

Lesereise vorerst beendet – Dylan im Sommer in Deutschland – Americana-Festival in Marburg

Mit der Fahrt im „Streetcar Named Desire“, vulgo Ebbelwoi-Express, am vergangenen Samstag (31. März), ist die kleine „Lesereise zu Bob Dylan“ vorerst beendet. Es war ein Riesenspaß für alle Beteiligten. Bestens wie immer waren die DoubleDylans, die mit ihrem „Apfel-Bimmelbahn-Song“ die Leute zum Mitsingen animierten und viel Stimmung in die Wagen brachten. Die Fahrt in der ruckelnden, hoppelnden und quietschenden Tram vor lebhaftem Publikum entwickelte sich für den Vortragenden zur erwarteten Herausforderung, wobei Equipment und Dramaturgie der Lesung für solche Gegebenheiten noch optimierbar sind. Die Resonanz auf den Buchvortrag war auch hier sehr positiv. Fazit: Es war wirklich ein schöner, stimmungsvoller Nachmittag: Der Dank geht an die DoubleDylans, an alle rund 70 Mitreisenden und an alle Helferinnen und Helfer im Vorfeld und während der Fahrt! Unten kann man sich durch ein Video einen kleinen Eindruck von der Fahrt verschaffen.

Während also die Lesereise erst einmal hinter uns liegt, liegen die Deutschland-Konzerte des Meisters vor uns. Obwohl ihn erst im letzten Herbst eine komplette Deutschland-Tour durch die Hallen des Landes geführt hat, spielt er nun vier Open-Airs im Sommer in Berlin, Dresden, Bonn und Bad Mergentheim. Der Vorteil gegenüber letztem Herbst: Er wird diesmal ohne Mark Knopfler im „Vorprogramm“ auftreten. Dylan pur also. Gut so!

Leider nichts weiteres ist dagegen von der neuen Platte zu erfahren. Letzte Meldung war, dass wahrscheinlich Scott Litt (u.a. REM) die Scheibe als Techniker oder Produzent betreut. Wobei doch auch viele Stimmen davon ausgehen, dass Dylans alter Ego Jack Frost hier wieder für die Produktion verantwortlich zeichnen wird.

Und zum Spätsommer gibt es dann nochmals einen „Hauch Bob Dylan“ in Marburg. Dort findet am 8. September erstmals das „Sundown Music Festival“ am Spiegelslustturm statt. Americana, Country und Folk. Mit dabei u.a. der alte Haudegen Elliott Murphy und das hessische Country-Folk-Talent Lisa-Marie Fischer. Mehr Infos: www.lisamariefischer.com/fr_musicfestival.cfm.

Merry Christmas!

23. Dezember 2011

An dieser Stelle möchte ich allen Lesern dieses Blogs ein frohes Weihnachtsfest und einen geruhsamen Jahresabschluß wünschen!

Doch was wäre das Weihnachtsfest ohne die wilde Weihnachtsparty aus dem Dylan-Video zu Must Be Santa“? Warum nicht mal Weihnachten richtig feiern?

Bob hat den Song auf seiner 2009er Weihnachtsplatte „Christmas In The Heart“ sehr stark an die Polka-Version der Brave Combo angelehnt. Das Original des von Hal Moore und Bill Fredericks geschriebenen Songs wurde 1960 von Mitch Miller veröffentlicht.

Unten nun die Dylan-Weihnachtsparty und das Original von Mitch Miller.

Viel Spaß beim Sehen und Hören!

Hier geht es zur Dylan-Weihnachtsparty:
Bob Dylan Must Be Santa

Das Original:

Junger Köter trifft alten Dudel-Sack

26. Oktober 2011

Foto Credits: http://www.mlk.com

Was Bob Dylan und Mark Knopfler in Mannheim voneinander unterscheidet

Nach dem dritten Lied hört sich alles gleich an. Lahmer Celtic Pop mit noch lahmeren, dudeligen Gitarrensoli. Mark Knopfler langweilt an diesem Abend. Er war schon immer einer, der mit allzu glatten Produktionen mehr Surrogate als echten Rock in die Welt gesetzt hat. Aber an diesem Oktoberabend in Mannheim „übertrifft“ er sich in dieser Hinsicht selbst. Celtic Pop light und an der Gitarre – ganz entspannt – Mark Knopfler. Und hier geht es gar nicht darum, Erwartungshaltungen des Publikums zu enttäuschen. Denn die Knöpfler-Jünger sind zufrieden mit dem Feierabend-Ethno-Pop. Apropos Feierabend. Eher Lebensabend: Denn dem 60jährigen Knopfler hätte man gerne den Sessel hereingerollt und die Schlappen gebracht.

Ganz anders der 70jährige Dylan. Voller Adrenalin raubautzt und stürmt er durch die Songs, dass es eine wahre Freude ist. Von wegen alter Straßenköter: Zeitweise wirkt er wie ein verspielter junger Hund, eine nicht gerade hübsche Promenadenmischung, aber eine mit Charakter, mit Ecken und Kanten. Und Dylan geht mit einer Punk-Attitüde durchs Konzert, dass einen die Dylan-Figur zeitweise an die 66er Konzerte oder die Rolling Thunder Review 1975 erinnert. Während bei Knopfler jeder Ton perfekt ist und dass ganze deswegen so statisch wirkt, geht bei Dylan auch mal etwas daneben und es passt trotzdem ganz genau in den Augenblick.

Das Fazit des Abends: Aus Entspannung entsteht dahinplätschernde Meditationsmusik, die man im Buchclub kaufen kann. Ein Künstler unter Anspannung schafft Kunstwerke. Knopfler der Kunsthandwerker, Dylan der Künstler.

Setlist Bob Dylan:

1. Leopard-Skin Pill-Box Hat (Mark Knopfler on guitar)
2. Don’t Think Twice, It’s All Right (Mark Knopfler on guitar)
3. Things Have Changed (Mark Knopfler on guitar)
4. Mississippi (Mark Knopfler on guitar)
5. John Brown (Mark Knopfler on guitar, Donnie on banjo)
6. Spirit On The Water
7. Summer Days
8. Desolation Row
9. Highway 61 Revisited
10. Forgetful Heart (Donnie on violin)
11. Thunder On The Mountain
12. Ballad Of A Thin Man
13. All Along The Watchtower
14. Like A Rolling Stone

Mary Gauthier

23. Oktober 2011

Das erste Mal hörte ich sie in Bob Dylans „Theme Time Radio Hour“. In der Episode „Drinking“ kam sinnigerweise ihr bekanntester Song „I drink“ zum Einsatz. Wie viele Ihrer Songs, und wie ihr gesamtes letztes Album, trägt das Lied autobiographische Züge. Die 1962 geborene bekennt bis 1990 eine harte Trinkerin gewesen zu sein. Zweites autobiographisches Thema ihrer Songs: Die Auseinandersetzung mit der in weiten Teilen der USA immer noch verpönten Homosexualität. Gauthier ist lesbisch, bekennt sich dazu und gibt an, dass es in Nashville viele Country-Sänger gebe, die ihre Homosexualität verschweigen. Drittes Thema ihrer Songs ist die Liebe zum Landstrich und zu den Menschen des amerikanischen Südens. Geboren in Thibodeaux/ Louisiana spielt sich ihr künstlerisches Leben zwischen New Orleans, Nashville und Austin ab.

Nachdem sie ihre Jugendjahre, die von Sucht, Gewalt und Verwahrlosung geprägt waren hinter sich gelassen hatte, lernte sie die – was für eine Geschichte! – hohe Kochkunst und eröffnete in Boston das Restaurant „Dixie Kitchen“. Erst mit 34 Jahren macht Sie die Musik zu ihrer Profession, verkauft ihr Restaurant, benennt ihre erste Platte nach ihm und ist seitdem aus der Americana-Szene nicht mehr wegzudenken.

Marys Stärke sind die poetischen Texte. Mal bildreich und weit ausholend, mal eng und konkret – das merkt man den Einfluss ihrer Vorbilder Woody Guthrie, Hank Williams und Bob Dylan. Dabei verströmen die Songs stets eine ernsthafte Wärme, sind oftmals eher langsame Nummern, ohne aber quälend langwierig zu wirken. Dafür sorgen ihre Lyrik und ihre Gefühl für Timing und den richtigen Spannungsbogen in einem Song.

Mary Gauthier (sprich Go-shay) ist eine der bemerkenswertesten amerikanischen Sängerinnen. Bleibt zu wünschen, Sie hierzulande einmal live zu erleben zu können.

Shotgun Party

23. Oktober 2011

photo by jonbolden.com

photo by jonbolden.com

Knüpfen wir da an, wo wir aufgehört haben. Während also Kitty, Daisy & Lewis in der ausverkauften Centralstation spielen, beschließen Shotgun Party ihre – auch für den Schreiber dieser Zeilen – fast unbemerkten Deutschland-Tour – in einer obskuren Mannheimer Kneipe vor nur etwas mehr als einem Dutzend Interessierter. Aber was wurde denen geboten!

Herzstück der Dreierformation sind die beiden Damen: Jenny Parrot, Gitarre und Leadgesang, und Katy Rose Cox, Gesang und Geige. Dritter im Bunde ist ein männlicher Kontrabassist, der immer mal wieder wechselt. Auf der der Platte, die mit der „Here is what you get-„Tour beworben wurde ist es Andrew Thomas Austin-Peterson. In Deutschland sorgte Jared Engel für den rhythmischen Background für die beiden expressiven Ladies. Diese ergänzen sich wunderbar. Während Jenny das typische ebenso romantische wie laute „all american girl“ gibt, ist Katy Rose eher die kühle Intellektuelle, was sie aber nicht daran hindert mit wahnwitzigen Geigensoli zu begeistern. Geschrieben sind die Songs vorwiegend von Jenny.

Die drei spielen Western Swing mit Anklängen an Rockabilly und Honky Tonk und kommen mitten aus Austin/ Texas. Shotgun Party sind auch an diesem Mannheimer Abend gefährlich schnell, stürmen rasant durchs Programm und machen aus dem Konzert die Abschluss-Party ihrer deutschen Konzertreise. Am Ende kocht der Saal und die Drei hinterlassen ein zufriedenes Publikum. Wer weiß, vielleicht gibt es im nächsten Jahr in Austin ein Wieder sehen?

photo by jonbolden.com

All Along The Watchtower oder Bob Dylan in China

14. April 2011

Manches ändert sich einfach nie. „Judas!“, „Verrat“, „Ausverkauf“ hagelt es wieder einmal von mancher Seite. Bob Dylan kennt das seit fast 45 Jahren. Er fordert es genauso rigoros hinaus, wie er es ignoriert. Er weiß warum. Denn welche Bedeutung hätte Dylan heute noch, hätte er nicht seine Wandlungen erfahren und seine Haken geschlagen?

Nun hat Dylan wieder eine Todsünde begangen. Ist in das Land mit dem alle westlichen Staaten prächtige Geschäfte betreiben, und das globalpolitisch eine immer wichtigere Rolle einnimmt, gereist, um dort Konzerte zu geben. Hat Lieder wie „Blowin’ In The Wind“ oder „The Times They Are A Changin“, echte Zeitdokumente der sechziger und siebziger Jahre, nicht gespielt. Auf die Hymnen der Friedensbewegung, die sich beispielsweise 1987 so gut von der DDR-FDJ vereinnahmen ließen, verzichtete er.

Die chinesischen Zensoren sollen diese Lieder im Blick gehabt haben, als sie die Setlists vor den Konzerten sehen wollten. Gespielt hat er in dem Land in dem die kommunistische Parteidiktatur als Schutzmacht des Kapitalismus und seiner neureichen Oligarchien fungiert aber stattdessen dies:

“There must be some way out of here,” said the joker to the thief
“There’s too much confusion, I can’t get no relief
Businessmen, they drink my wine, plowmen dig my earth
None of them along the line know what any of it is worth”
All along the watchtower, princes kept the view
While all the women came and went, barefoot servants, too

Ist das etwa kein treffender Kommentar für die Lage in China? Wo wenige den Reichtum anhäufen und Menschenrechte verletzt werden. Wo Ausbeutung und Verdummung der Landarbeiter die Regel und das Leben von Bergarbeitern kaum etwas wert ist.

Dylans Songs, seine Poesie über Leben, Liebe und den Lauf der Welt atmen auch ohne politische Parolen den Geist der Befreiung und der Erlösung des Individuums, sind also subversiv wie Kunst sein muß.

Der Mann und seine Haken lassen sowohl die Zensoren, als auch die anti-Dylan- Affekthandlungen ins Leere laufen. Zurück bleibt die Ohnmacht vor soviel Dummheit, wie sie sich beim Dylan-Bashing wieder einmal offenbart hat.

Hört ihm doch einfach mal zu.