Archive for the ‘Americana’ Category

Gerüchte, Gigs und ein Geburtstag

22. Mai 2012

Die Dylan-Welt ist wild am spekulieren

Nun, wie ich jetzt von Heinrich Detering gelernt habe, bin ich wohl ein Dylanianer. So wie es Freudianer und Wagnerianer gibt. Das sind Menschen, die beschäftigen sich aus Liebe mit dem Gegenstand ihrer Obsession. Dylanologen beschäftigen sich dann wohl eher aus einer Art wissenschaftlichem Imperativ und sind diejenigen, die akribisch Setlists und Studiosessions obduzieren, dann diese im Schlaf repetieren können und dabei doch oftmals den Blick fürs Große und Ganze verlieren. So einer war ich nie, ist mir doch egal, welches Lied er am 2. November 2004 irgendwo in USA an vierter Stelle im Konzert gesungen hat. Übrigens gibt es keine Dylanisten: Dylan, den Gegner geschlossener Weltanschauungen (sehen wir mal von drei Jahren der Verirrung ab) als eigene Weltanschauung zu betrachten, davor schrecken dann doch auch die größten Hardcore-Fans zurück.

Egal ob Dylanianer oder Dylanologe – wir alle fiebern dem neuen Album entgegen. Und es spricht vieles dafür, dass die Dylan-PR-Maschine immer perfekter, die Dylan-Netwelt nutzt, um den Hype aufzubauen. Erst ein Interviews von David Hidalgo, das uns was von Tex-Mex erzählt, dann die Spekulation über den Produzenten. Dann kürzlich der Hinweis, dass der Uncut-Editor, das Album bald hören dürfe. Und nun das jüngste Gerücht: Auf der Platte sei ein 14-minütiger Song über den Untergang der Titanic. Und dabei wissen wir weder den Namen des Albums, noch ein Erscheinungsdatum. So vertreiben wir alle unsere Zeit mit fröhlicher Spekulation. Allesamt glückliche Dylan-Kinder!

Soeben hat Bob Dylan seine Lateinamerika-Tournee abgeschlossen. Weder musikalisch noch von der Setlist her gibt es viel Neues zu berichten. Eher von den Umständen dieser Tour. Zum allerersten Mal in Costa Rica. Und dann gleichzeitig in Mexiko das große Menschenschlachten der Drogengangs. Traurig. Am Donnerstag wird er nun 71 Jahre. Um am 6. Juli spielt er in Bad Mergentheim. Und wir sind wieder dabei. Wir Dylanianer…

Alternative Country goes Literature

11. Mai 2012

 Beachtenswertes Buch-Debüt von Simone Felice

Dass Musiker auch mal schriftstellern ist so außergewöhnlich nicht. Und Bob Dylans Buch „Chronicles Vol.1“ war ja auch mehr bestechende, phantasie- und schwungvolle Prosa, als das Versprechen auf die einzig wahre Lebensgeschichte des Robert Zimmerman.

Interessant ist dagegen die zeitliche Nähe von zwei Erstlingen anerkannter Alternative Conutry/Americana-Künstlern. Letztes Jahr hatte Steve Earle sein „I’ll Never Get Out Of This World Alive” vorgelegt. Nun hat auch der “Felice-Brother” Simone sein Romandebüt mit „Black Jesus“ gegeben.

Beides muss auch vor dem Hintergrund gesehen werden, dass verstärkt auch die Verelendung Amerikas und die Perspektivlosigkeit des „White Trash“ Thema der Literatur wird. An anderer Stelle in diesem Blog habe ich schon darauf hingewiesen, dass die Autoren der beiden „Küsten“, sei es ein Roth, ein Ford, ein Franzen oder ein Boyle wenig über den Gemütszustand und die Lebensumstände weiter Bevölkerungsteile sagen und daher nur einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit wiedergeben können. Romane wie „Winters Bone“ haben hier eine Trendwende eingeleitet.

Und beide Romane, sowohl der von Earle, als auch der von Felice, nehmen sich der Verlierer an. Seit Steinbecks „Straße der Ölsardinen“ kennt man das Sujet, aber Earle nimmt ihm jeden unverbindlichen Charme, jede Schönung und jeden Ausweg. Man sieht das böse Ende des heruntergekommenen Arztes bei den Junkies im amerikanisch-mexikanischen Grenzgebiet von Anfang an kommen. Das ist weder überraschend noch spannend. Warum Earle sein Buch nicht heute, sondern vor fünfzig Jahren spielen lässt, erschließt sich auch nicht, da das Grundmotiv mit Hank Williams’ Geist überhaupt nicht schlüssig ausgearbeitet wird. Für mich war das Buch schon etwas enttäuschend.

Ganz anders dagegen Simone Felice. Ein verwundeter Soldat aus dem Irak-Krieg heimgekommen, eine Mutter als Trödeltante in der verkommenen Trailersiedlung, ein Mädchen, geflüchtet vor einem brutalen, zynischen Rockkritiker aus reichem Haus – Archetypen, die aber jederzeit stimmig sind. Das Milieu ist treffend beschrieben, die Figuren vom Autor nie verraten. Selten wurde das amerikanische Elend so drastisch, ernsthaft und dennoch kurzweilig beschrieben. Und am Ende bleibt doch ein Funken Hoffnung. Ganz lässt sich Felice seinen amerikanischen Traum dann doch nicht nehmen. Dem Singer-Songwriter ist da ein großer Wurf gelungen. Er schreibt packend, aber oftmals fast schon zärtlich fabulierend. Wie einer, der selber beobachtet, wie sich die Dinge entwickeln und staunend, fast ungläubig erzählt. Sehr lesenwert.

 Bleibt zu Earles Ehrenrettung noch zu sagen, dass seine gleichnamige Platte weitaus besser als das Buch ist, während Felice gleichzeitig erschienenes Soloalbum zwar schön ist, aber nicht mit der Wucht des Buchs mithalten kann. Verdammt wichtige amerikanische Künstler und Freigeister sind sie beide.

Tom Morello

24. April 2012

Er ist eine Art Woody Guthrie unserer Tage. Auf dessen Gitare stand ja bekanntermaßen „This Machine kills fascists“. Tom hat als „Nightwatchman“ seine Gitarre wie ein Gewehr geschultert. Mit klarer Symbolik inszeniert er sich als musikalischer Kämpfer für die Entrechteten weltweit. Wer jedoch denkt, das Zuhören bei Toms Musik könnte eine ziemlich anstrengende Angelegenheit sein, der irrt. Denn während so manche Neo-Folk-Gruppe vor lauter ichbezogener Melancholie in Molltönen kaum noch hörbar ist, kommen des Neo-Protestsängers „World Wide Rebel Songs“ unverkrampft rockig, launig, spielerisch und selbstironisch daher. Eine alte Weisheit: Den Mächtigen kann man nur mit Humor beikommen.

Mit „Black Spartacus Heart Attack Machine“ geht das Album dann auch gleich mit bizarrem Humor los. Dann wechseln langsamere Stücke und schnelle sich wohltuend ab. Wobei der Ex-„Audioslave“ und „Rage Against The Machine“-Musiker kein Indie und Punk macht, sondern sich vorwiegend im Folk-Rock mit etwas Gospel austobt. Und selten den Blues hat. Anspieltipps: „Speak And Make Lightning“, ein flotter Gospel-Rock sowie der Titelsong „World Wide Rebel Songs“. Ein Losgeh-Mitsing-Kracher mit, ja doch, ein bisschen Spaß-Punk-Attitude.

Morello macht einfach Laune. Er schreibt den Soundtrack zu Occupy und stellt musikalisch eine Verknüpfung von alten und neuen Protestbewegungen her. Hörenswert ist in diesem Zusammenhang seine EP „Union Town“ mit Klassikern wie Woody Guthries „This Land Is Your Land“ oder dem Gewerkschaftslied „Which Side are you on?“. Fazit: Selten konnte man zu Protest so gut rocken und tanzen.

Die Zeit steht still, Levon ist tot

20. April 2012

Zum ersten Mal habe ich Ihn 1978 oder ’79 gesehen. Damals als „The Last Waltz“ bei uns im Kino lief. Jahrelang war er für mich eine vertraute Figur – aber eben nur der Drummer vom Bob Dylans Begleitband. Im zweiten Schritt erschloß ich mir die Musik von „The Band“ und Levon hatte für mich eine Bedeutung als Sänger, Drummer und Multiinstrumentalist der Gruppe. Der Band, die den Country-Rock und das Americana mitbegründete.

Erst sein grandioses Alterswerk mit mühsam zurückgewonner Stimme nach dem Kehlkopfkrebs ließ mich ihn, diesen kleinen unscheinbaren Mann, in ganzer, künstlerischer Größe wahrnehmen. Zwei fantastisch geerdete Platten und seine funkensprühenden Konzerte beim „Midnight Ramble“ in seinem Haus in Woodstock beeindruckten mich. Dabei war er nie einer, der glitzerte und funkelte, aber um so mehr geerdet und verwurzelt war.

Ich entdeckte ihn nun auch als Schauspieler in Filmen wie „Coal Miner’s Daughter“, „Mit Volldampf nach Chicago“ oder „Electric Mist“. Ich wurde Fan und wollte ihn unbedingt nochmal beim nächsten New York-Aufenthalt in Woodstock spielen sehen. Dazu wird es nicht mehr kommen.

Ein großer amerikanischer Musiker hat uns verlassen. Vom Krebs besiegt. Die Zeit steht still, Levon ist tot. Rest in peace, Levon!

Zum Gedenken an Levon Helm (26. Mai 1940 – 19. April 2012) sehen wir unten zuerst eine Aufnahme von ihm mit dem „Band“-Klassiker „The Weight“ sowie die von Marc Cohn gesungene Hommage „Listening To Levon“.

Dave Alvin

14. April 2012

 Es ist an der Zeit, hier einmal Dave Alvin zu würdigen. Alvin ist schon einige Jahre im Geschäft und einer interessantesten Künstler im Americana/Roots-Rock-Bereich. Stets viel Lob für seine klasse Musik erhalten, aber nie den ganz großen Erfolg gelandet. Schon lange verfolge ich sein Wirken. Das erste Mal stieß ich auf Ihn, als ich Anfang des Jahrtausends in Folge von „Oh Brother, where art thou?“ die traditionelle amerikanische Musik nur so aufsog. „Public Domain“ hieß sein Album mit Folksongs aus dem Jahre 2000, für das er einen Grammy für das “Best Contemporary Folk Album” erhielt. Später war es dann seine Zusammenarbeit mit den „Guilty Women“ – darunter Cindy Cashdollar von „Asleep At The Wheel“ – auf die ich im Internet zufällig stieß. Die Platte, die beide Seiten zusammen machten war gut, aber nicht ganz so gut wie die Liveauftritte, die am im Netz sehen konnte.

Und manchmal verliert man einen Künstler ein bisschen aus dem Blick. So ging bei mir völlig unter, dass er im vergangenen Jahr das Album „Elven, Eleven“ heraus gebracht hat. Und weil das nicht sein darf, weil dieses Album so gut ist, stelle ich es kurzerhand hier vor.

„Eleven, Eleven“ startet mit coolem Gitarren-Bluesrock. Inhaltlich erzählt der erste Song auf der Platte von einer alten Liebe entlang der „Harlan County Line“. „Johnny Ace Is Dead“ ist ein typischer Alvin-Song. Fast im Reportagestil erzählt und mit treibendem Beat handelt er von den Geschehnissen rund um den tragischen Tod von Johnny Ace. Ein weiterer Anspieltipp ist „Black Rose Of Texas“. Ein trauriges, einfühlendes Lied über eine Frau, die kein Glück im Leben und mit den Männern hatte. Den starken Anfang komplettiert sein Bericht über „Gary, Indiana“ im Jahr 1959. Damals als es noch Stahlindustrie und starke Gewerkschaften gab. Americana vom Feinsten und Dave Alvins Songwriterkunst ist absolute Spitze. Weiter geht es mit groovenden Rootsrock, der aber auch einmal von einer langsamen Tex-Mex-Ballade wie „No Worries Mija“ unterbrochen wird. Weitere Höhepunkte der Platte sind die Duette mit Christy McWilson von den „Guilty Women“ bei „Manzanita“ und mit seinem Bruder Phil Alvin bei „What’s Up With Your Brother?“.

Eine wunderschöne, gleichsam relaxte wie engagierte Platte, bei der neben den Geschichten, die erzählt werden und der Musik vor allem natürlich auch die sonore Stimme Dave Alvins einfach nur gut ist.

Unten stehend ein kleiner Ausschnitt aus einem Konzert von „Dave Alvin & The Guilty Women“, der ihre Live-Qualitäten eindrucksvoll belegt. Wäre schön, wenn der alte Americana-Haudegen auch mal den Weg nach Deutschland finden würde.

Mit der Apfel-Bimmelbahn, Oh Yeah!

5. April 2012

Lesereise vorerst beendet – Dylan im Sommer in Deutschland – Americana-Festival in Marburg

Mit der Fahrt im „Streetcar Named Desire“, vulgo Ebbelwoi-Express, am vergangenen Samstag (31. März), ist die kleine „Lesereise zu Bob Dylan“ vorerst beendet. Es war ein Riesenspaß für alle Beteiligten. Bestens wie immer waren die DoubleDylans, die mit ihrem „Apfel-Bimmelbahn-Song“ die Leute zum Mitsingen animierten und viel Stimmung in die Wagen brachten. Die Fahrt in der ruckelnden, hoppelnden und quietschenden Tram vor lebhaftem Publikum entwickelte sich für den Vortragenden zur erwarteten Herausforderung, wobei Equipment und Dramaturgie der Lesung für solche Gegebenheiten noch optimierbar sind. Die Resonanz auf den Buchvortrag war auch hier sehr positiv. Fazit: Es war wirklich ein schöner, stimmungsvoller Nachmittag: Der Dank geht an die DoubleDylans, an alle rund 70 Mitreisenden und an alle Helferinnen und Helfer im Vorfeld und während der Fahrt! Unten kann man sich durch ein Video einen kleinen Eindruck von der Fahrt verschaffen.

Während also die Lesereise erst einmal hinter uns liegt, liegen die Deutschland-Konzerte des Meisters vor uns. Obwohl ihn erst im letzten Herbst eine komplette Deutschland-Tour durch die Hallen des Landes geführt hat, spielt er nun vier Open-Airs im Sommer in Berlin, Dresden, Bonn und Bad Mergentheim. Der Vorteil gegenüber letztem Herbst: Er wird diesmal ohne Mark Knopfler im „Vorprogramm“ auftreten. Dylan pur also. Gut so!

Leider nichts weiteres ist dagegen von der neuen Platte zu erfahren. Letzte Meldung war, dass wahrscheinlich Scott Litt (u.a. REM) die Scheibe als Techniker oder Produzent betreut. Wobei doch auch viele Stimmen davon ausgehen, dass Dylans alter Ego Jack Frost hier wieder für die Produktion verantwortlich zeichnen wird.

Und zum Spätsommer gibt es dann nochmals einen „Hauch Bob Dylan“ in Marburg. Dort findet am 8. September erstmals das „Sundown Music Festival“ am Spiegelslustturm statt. Americana, Country und Folk. Mit dabei u.a. der alte Haudegen Elliott Murphy und das hessische Country-Folk-Talent Lisa-Marie Fischer. Mehr Infos: www.lisamariefischer.com/fr_musicfestival.cfm.

50 Jahre Bob Dylan als „Recording Artist“

18. März 2012

Vor 50 Jahren, am 19. März 1962 erschien Bob Dylans Debütalbum „Bob Dylan“. Und Medienberichten zufolge macht er zum Jubiläum seinen Afficionados und sich selbst das schönste Geschenk: Sein 35. Studioalbum!

Zusammen mit seiner Tourband und „Los Lobos“-Frontmann David Hidalgo war er Anfang des Jahres im Studio. Hidalgo zufolge soll der bereits auf „Together Through Life“ eingeschlagene musiklaische Weg zum „Tex-Mex“ weiter verfolgt worden sein. So spielte der „Los Lobos“-Mann bei den Aufnahmen traditionelle mexikanische Musikinstrumente. Wir sind gespannt. Wann das Album erscheint, und wie es heißen wird, ist noch unbekannt.

Dylan als Recording Artist ist auch die immerwährende Geschichte des kreativen Prozesses im Studio und dem „work in progress“. Aus den Mittsechziger Jahren wissen wir, wie Dylan nur mit Songideen und Textfragmenten ins Studio kam und die Platte entwickelt wurde. Er schrieb die Texte während der Aufnahmepausen und auch das musikalische Konzept eines Albums entstand vor Ort. Zum Teil wechselten die Musiker unter Anleitung Dylans munter ihre Instrumente. Gleichzeitig wurde für jedes Stück höchstens drei Takes eingespielt. Dylan ist nämlich alles anderes als Proben- und Übungsbegeistert. Und auch in den 70er Jahren änderte sich das kaum. So verriet uns die große Emmylou Harris im Gespräch, dass er bei den Aufnahmen zu „Desire“ einfach die Leute, ohne viel zu erklären, hätte losspielen lassen.

Diese Art der Albumproduktion gerät in den 80ern dann in die Krise, als Dylan seine künstlerische Sicherheit und Orientierung verloren hat. Die besten Songs der Sessions verpassen regelmäßig die Aufnahme auf die Platte. „Foot Of Pride“, „The Groom Still Waiting At The Altar”, Carribean Winds” und natürlich “Blind Willie McTell” schaffen es nicht auf “Shot Of Love” und “Infidels”. „Empire Burlesque“ wird durch Überproduktion aus Angst vor dem musikalischen Zeitgeist massakriert. Der beste Song „Dark Eyes“ ist ein Dylan-Solovortrag mit Akustikgitarre und Mundharmonika. Erst Daniel Lanois gelingt es 1989 als Produzent von „Oh Mercy“, wieder dem Ganzen eine Form zu geben. In den 90ern verlässt sich Dylan bei seinen Soloakustikalben „Good As I BeBeen To You“ erst einmal auf sich selbst, ehe ihm 1997 wieder mit Hilfe von Lanois ein rauschendes Comeback mit „Time Out Of Mind“ gelingt.

In den 2000er Jahren fühlt sich Dylan dann endlich wieder stark genug, um den kreativen Prozess der Plattenaufnahme selbst zu leiten. Wie schon auf der Bühne zu beobachten, ist auch im Studio aus der launischen Diva ein akribischer Arbeiter geworden. Seinem Produzenten-Alter Ego „Jack Frost“ gelingen mit „Love And Theft“ sowie „Modern Times“ triumphale Erfolge. Dylan scheint – so kann man auch die Hidalgo-Berichte deuten – die richtige Balance im Studio zwischen kreativer Unruhe und verbindlichem Arbeiten gefunden zu haben.

Gratulation zum 50sten, Mr. Recording Artist Bob Dylan!

Lesereise gut gestartet

11. März 2012

Viel Interesse in Alsbach und Darmstadt

Thomas Waldherr und Sigrid Zabel, Foto: HölzlEinen guten Start hingelegt hat die Lesereise zum Buch „I’m in a Cowboy Band“. Im Alsbacher Restaurant Hellas konnten die Buchhandlung Zabel und der Autor rund dreißig Gäste begrüßen, im Bayrischen Hof in Darmstadt waren 45 Zuhörerinnen und Zuhörer anwesend. In Alsbach bedankte sich der Autor bei der Buchhandlung Zabel und dem Team des Restaurant Hellas für die Ermöglichung der Veranstaltung.

Thomas Waldherr nahm die Gäste mit auf eine musikalische Reise in die weniger bekannten Gefilde des Mikrokosmos Bob Dylan, legte die Wurzeln Dylans in der amerikanischen Volksmusik frei, zeichnete Dylans lebenslange Beschäftigung mit der Country-Musik nach und erklärte, warum Dylan als „Vater des Americana“ bezeichnet werden darf. Der Vortrag erhielt eine positive Resonanz, traf den Nerv und das Interesse des Publikums. Gebanntes Zuhören und ein kräftiger, lang anhaltender Abschlussapplaus waren der Beweis an beiden Abenden. An den gut einstündigen Vortrag schloss sich bei beiden Veranstaltungen noch manches Gespräch im kleinen Kreis an.

Unter wehmütigen Vorzeichen stand indes der Vortrag im BayrischenVortrag im Bayrischen Hof, Foto: Goldschmidt Hof. Es war die letzte Veranstaltung in Michael Steins Lokal. Und so hatte auch so mancher Stammgast die Gelegenheit genutzt, sich persönlich von Michael Stein zu verabschieden. Ebenso wie der Autor, der zu Beginn der Veranstaltung Peter Schmidt und der Buchhandlung am Markt für die Unterstützung dankte und Michael Stein zum Abschied eine Hängematte für die nun anstehenden wohlverdienten Ruhestunden überreichte.

Letzte Station der Lesereise wird nun die Fahrt am 31. März mit dem Ebbelwoi-Express in Frankfurt sein. Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht, es gibt nur noch eine Warteliste.

Letzte Veranstaltung in Michael Steins Bayrischem Hof

3. März 2012

Die Lesung von Thomas Waldherr aus seinem Buch „I’m in a Cowboy Band. Bob Dylan, die Country-Musik und das Vermächtnis des Americana“ am Samstag, dem 10. März, um 20 Uhr, wird die letzte Veranstaltung in Michael Steins Bayrischem Hof sein. Der passionierte Dylan Fan und Wirt hatte den Betrieb seiner Gaststätte in diesen Tagen eingestellt.

Um so mehr freut sich der Autor darüber, in der Traditionsgaststätte sein Buch in Darmstadt vorstellen zu können.

Unterdessen läuft der Countdown zur ersten Lesung in Alsbach-Hähnlein am Dienstag (6. März, 19.30 Uhr, Restaurant Hellas, Alte Bergstraße 76). Die Besucher dürfen sich auf eine gut einstündige Vortragsreise zu den musikalischen Wurzeln von Bob Dylan freuen. Natürlich wird die Musiklegende auch selbst zu Wort kommen.

Eine Lesereise zu Bob Dylan

2. Februar 2012

“I’m in a cowboy Band“ – Tour 2012

Thomas Waldherr, der Autor von „I’m in a Cowboy Band“ wird auf drei Veranstaltungen im März aus seinem Dylan-Buch lesen.

Die Premiere des Programms ist am Dienstag, dem 6. März, um 19.30 Uhr im Alsbacher Restaurant Hellas (Alte Bergstraße 76). Der Eintritt beträgt 5 Euro. Mitveranstalter ist die Jugenheimer Buchhandlung Zabel.

Weiter geht es am Samstag, dem 10. März ab 20 Uhr in der Darmstädter Traditionsgaststätte „Bayrischer Hof“ (Alexanderstraße 33). Der Wirt und passionierte Dylan-Fan Michael Stein und Thomas Waldherr laden zu einer Lesung bei Ebbelwoi und Salzgebäck ein. Auch hier beträgt der Eintritt 5 Euro.

Den Abschluss der Tour bildet dann eine kleine, exklusive Veranstaltung. Wieder heißt es „Dylan meets Ebbelwoi“: In der Stöffche-Metropole Frankfurt am Main wird am Samstag, dem 31. März der „Ebbelwoi Express“ zum „streetcar named desire“. Neben der Lesung von Thomas Waldherr werden die Mitreisenden von den Lokalmatadoren „Die DoubleDylans“ unterhalten, die ihr neues Album „Bluesbrüder“ vorstellen. Für diesen einmaligen Event zum „Fahrpreis“ von 10 Euro ist eine Voranmeldung per E-Mail an diedoubledylans@web.de oder thwaldherr@web.de erforderlich.